15.07.2016 Duschambe (1. Tei

Wir sind in der Hauptstadt und haben WiFi. Endlich!!! Aber der Grund, dass wir hier sind, ist leider nicht so erfreulich. Unser Auto hat Probleme und es bleibt uns nichts anderes übrig, als in die Schweiz zu fliegen. Genaueres später.

Zuerst sind wir vom Karakul–See Richtung Murghab gefahren und von dort nach

Charty Gombez. 1 Tag lang fuhren wir durch die Hochwüste vom Pamirgebirge.

Marco Polo Schaf zeigte uns sogar einmal den Weg!

In Charty Gombez konnten wir ein sehr heisses Bad nehmen in einer der vielen Hot Springs, die es im Pamir gibt.

Im Homestay verschenkten wir eines der vielen Gummi–Twiste mit Anleitung an den Mädchen, die sofort versuchten zu hüpfen. Und das auf 4000 m Höhe!

Wir wollten weiter zum Zorkulsee, einem Nationalpark an der Afghanischen Grenze. Wir wussten, dass es dort sehr sumpfig ist, aber wie Niggi immer sagt,no Risk, no fun! Aber dass der Sumpf so heimtückisch ist, mussten wir erst mit eigenem Auto erleben. Oben auf ist der Boden trocken, aber darunter ist durch die warmen Temperaturen der Jahreszeit der Boden aufgetaut. Mit einem schweren Auto sinkt man unweigerlich ein.

Jetzt hiess es auf 4300 m Höhe, Auto leeren und Sandbleche unter die Räder legen.

Zum Glück kam ein tadschikischer Jeep mit 3 Hirten vorbei, die mithalfen das Auto anzuschieben. Und tatsächlich mit vereinten Kräften kam das Auto wieder auf wirklich trockenem Grund. Nun hiess es einpacken und mit eiskaltem Gletscherwasser putzen.

Nach diesem kleinen Abenteuer ging es wieder zurück und den Besuch im Nationalpark mussten wir abschreiben.

Dafür kam der nächste Teil von unserer Reise im Pamirgebirge: der Wakhan–Korridor, ein breites Tal, gebildet von dem Zusammenfluss vom Wakhandarya und Pamir, der die Gebirge Pamir und Hindukusch trennt, somit Tadschikistan und Afghanistan. Der Zusammenfluss heisst nun Panj und den fuhren wir nun auf guter bis schlechter Piste entlang.

Diese Tal ist einzigartig von der Vegetation her, von der Kultur und Geschichte. Hier stiess der sowjetische Einflussbereich und der britische zusammen.

Immer wieder grüsste uns der schneebedeckte Hindukusch. Wilde Rosenbüsche zeigte uns, dass es wärmer wurde.

Immer wieder hatten wir das Gefühl von einer Oase zur nächsten zu fahren. Zwischen den Dörfern breitete sich die Wüste aus.

Vor allem die schnellwachsenden grazilen Pappeln waren wunderschön. Diese werden angepflanzt und gehegt als Schattenspender, Bauholz und so vieles mehr.

Dornen als Frassschutz!

Blick nach Afghanistan und zum Hindukusch.

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