8.08. (2. Teil)

Das untere Bartang Tal ist noch besiedelt, immer wieder durchquerten wir Dörfer mit freundlichen Menschen.

Es war Aprikosenzeit!

Entsteinte Aprikosen wurden zum Trocknen auf Steine, Mauern gelegt,

Um dann in die Vorratsräume gelagert zu werden.

Die Sonnenenergie kann auch zum Kochen genutzt werden.

Oft wurden wir zum Tee eingeladen.

Und dann kam das Highlight für Offroader (und Niggi), aber nicht für mich!

Gegen Ende des Bartang Tal hört die Besiedelung auf und damit die Brücken. Die Flüsse müssen so durchquert werden. Am Abend war der Fluss noch Hüfthoch und so reissend, dass wir die Steine rollend hörten. Also hiess es, übernachten und am nächsten Morgen probieren, wenn der Fluss nur kniehoch ist. Die Flüsse entstehen durch geschmolzenes Gletschereis und der Wasserspiegel sinkt in der Nacht.

Um 6.00 Uhr fuhr ein Jeep aus dem letzten Dorf vorbei und wir fuhren hinter her. Die Männer diskutierten den Weg und das weitere Vorgehen, während unser Auto feststeckte. Ihr Jeep kam mit viel Geholpere und leer gut durch das Wasser. Das Wasser war eiskalt!

Sandbleche können auch bei Wasserdurchquerungen helfen!

Nach gelungener Arbeit das Siegesbild.

Einer hatte sogar eine Skijacke aus der Schweiz an.

Aber dann kam die Strecke, wo ich nicht mehr fotografieren konnte, weil ich mich so am Autositz vor Angst festhielt und nur noch bibberte. Nach zwei Flussdurchquerungen dachte ich, jetzt ist alles wieder gut, aber dann kam der !Bergaufstieg. Eine 1.8 km lange Strecke für die Überwindung von 400 Höhenmeter mit nur 4 Serpentinen. Natürlich nur knapp einspurig, am Hang klebend und immer mit den Blick in den immer grösser werdenden Abgrund!

Gott sei Dank kam kein Auto entgegen.

Auf der Hochebene heil angekommen mussten wir erst ausruhen um den Adrenalinspiegel zu senken.

Tadschikistan ist für Fahrradfahrer eine spezielle Herausforderung, so dass sehr viele diese Herausforderung meistern wollen. Wir luden die 5 jungen Velofahrer zum Mittagessen ein und verbrachten eine schöne Zeit mit ihnen. Zwei radelten von Belgien nach Tadschikistan, zwei andere fanden es toll von Australien aus nach Tadschikistan zu fahren, der fünfte fand, er hätte noch nicht genug und möchte über Afrika wieder nach Europa.

Am Schluss kamen wir zum Karakul See. Ein Hund begrüsste uns.

Nun fuhren wir die gleiche Strecke zurück nach Osch. Wir sind überwältigt vom „grünem“ Kirgistan. Wir freuen uns auf Kirgistan!

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