24.10. Kiew, Ukraine

Wir kommen der Schweiz immer näher!

Von Omsk brauchten wir 3 Tage nach Samara, das an der Wolga liegt. Wir wollten russische Freunde, die wir in Mangystau, Kasachstan, kennengelernt hatten, besuchen.

Wolga, in der Nähe von Samara

Aber zuerst mussten wir über den Ural, dem Gebirge das Europa von Asien trennt. Für uns erscheint der südliche Ural nicht sehr hoch, der höchste Punkt mass nur 900 m, aber wenn man wochenlang durch eine Ebene fährt, dann wirken die Höhenunterschiede immens. Auch wirkt sich dies klimatisch aus. Wir konnten uns in der ersten Schneeballschlacht unsere Geschicklichkeit testen.

Waren wir froh endlich im Grossstadtstau von Samara zu stecken, hieß es doch, endlich nicht mehr fahren zu müssen. Ich weiß nicht, wie die Lastwagenfahrer dies aushalten, morgens aufstehen, fahren, Kaffee trinken, fahren, Mittagspause, fahren, Teepause, fahren, Schlafplatz suchen. Kaum Schritte und am Abend ist man müde.

Am Abend besuchten wir mit unseren Freunden die berühmte Bierbrauerei von Samara und testeten das Shiguli Bier, das nach den Bergen in der Nähe Samaras benannt wurde und assen Krebse, die mit Kümmel gekocht worden sind. Hmm!

Samara by night vom 24. Stockwerk.

Wir durften unser Rollinghome im Hof abstellen und bei ihnen in der Wohnung übernachten und von da an liefen wir. Welche Wohltat.

Am nächsten Abend gingen wir in die Oper und sahen die Oper „Barbier von Sevilla“ von Rossini an. Das Angebot von klassischer Kunst ist einfach einmalig in Russland.

Nun hieß es noch mit den anderen Freunden das Wiedersehen mit Wodka zu feiern.

Es wurde ein gemütlicher Abend mit stimmungsvoller Musik und Reisefilmen aus Kasachstan und der Wildnis Sibiriens. Ein Traum! Wilde Landschaften, Einsamkeit, Bären, keine Menschen, Fische, die ins Boot springen, Pilze, Abenteuer pur.

Leider mussten wir „pacca“, tschüss, sagen. Diese Gastfreundschaft werden wir nicht so schnell vergessen!

Dann ging es weiter. Zum letzten Mal erlebten wir die riesige Weite Russlands, bis wir die Grenze Ukraine überqueren konnten. Der Grenzübergang war nach 2 Stunden abgeschlossen und wir waren im 13. Land, seit unserem Reisestart.

Nun sind wir in Kiew und übernachten im Hof eines Hotels mitten in der Stadt. Gestern sind wir angekommen. Niggi träumte von einer Dusche und einer Rasur. Danach hieß es zur Oper zu eilen und Tickets für das Ballett „Spartakus“ von Aram Chatschaturjan zu erstehen. Ein Ballett mit russischer Musikund russischer Aufführung. Wo kann ein Ballett mit 60 männlichen Tänzer und ebenso vielen Tänzerinnen aufgeführt werden?

Auch wir versuchen es wieder einmal ein Selfie aufzunehmen

Hier ein paar Impressionen von Kiew, das uns sehr gefällt, nicht nur weil wir ein Ballett besuchen, japanisch essen, heiße Schokolade trinken konnten,…

Blick auf den Dnjepr

Bürgerhaus aus dem vorherigen Jahrhundert, keine Seltenheit
Alt und neu neben einander
Riesige Wandmalereien, die Stadt liebt Kunst
St. Sofia- Kathedrale (UNESCO Kulturerbe)
St. Sofia-Kathedrale
Menschen, die für die Unabhängigkeit Ukraines ihr Leben liessen. Sie werden nicht vergessen.

Und diese Sightseeing-Tour werden wir nicht machen!

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