16.03.2019, Luxor

Heute Morgen beim Aufwachen dachte ich mir, jetzt bist du in Afrika angekommen. Die Luft war angenehm kühl, die Sonne schien schon, die Vögel zwitscherten laut und vor allem duftete es nach Holzkohlefeuer. Zeit zum Aufstehen in Afrika!

Vom Bahareya ging es für 3 Tage in die weisse Wüste. Ein einmaliges Erlebnis, brauner Wüstensand und weisse Kalkfelsenformationen von Wind und Wetter geformt! Zuerst ging es aber zu Cristal Mountain, einem von Kristallen glitzernden Gebiet.

Danach fuhren wir durch die schwarze Wüste, die durch Vulkanausbruch vor Millionen Jahren ganz dunkel erscheint.

Aber wir blieben in diesem Teil der Wüste nur kurze Zeit, waren wir doch neugierig auf die weisse Wüste. Aber zuvor hiess es noch zu arbeiten. Beide Autos mussten ausgesandelt werden.

Und dann war alles Schwitzen vergessen.

Es machte Spass die Formationen zu interpretieren. Sahen diese nicht wie der Kopf eines Pavian und Vogel aus ?

Wir waren nicht allein in der Wüste, die Wüste lebt!

Jeden Tag sahen wir neue Formationen und wir konnten uns gar nicht satt sehen.

Dann hiess es Abschied nehmen und es ging weiter nach Luxor. Unterwegs gab es noch alte Oasen zu besuchen.

Einkaufen auf den Märkten ist jedes Mal ein tolles Erlebnis.

Nach dem „Einkaufsstress“ eine Tasse Tee und dann geht es weiter.

Leider können wir nicht alle Strassen in der Wüste benützen. Die Stecken werden durch Polizei und Militär kontrolliert. Pässe werden angesehen und der nächste Posten wird von unserer Ankunft informiert. Ägypten ist ein Polizeistaat. Keiner traut sich etwas zu entscheiden. Der nächst Obere wird angerufen, der wieder den nächst Oberen anruft, der wieder den nächst höheren anruft, der …. Wir bekommen sogar Geleitschutz. Dies ist nicht böswillig, sondern man hat Angst, dass uns etwas passieren könnte. Die Wüstenpisten werden von Drogen- und Waffenschmuggler benutzt, die nicht so gerne Beobachter haben.Würde uns etwas passieren, würde es wieder zu einer schlechten Pressemitteilung führen, was sofort auf die schon geschwächte Tourismusindustrie negativ auswirken könnte. Die Leute sind sehr nett und immer wieder hören wir „hello“, „wellcome in Egypt“.

Vorgestern kamen wir am Nil

in Luxor, dem weltweit grösstem Freilichtmuseum an. Gestern stand Karnak auf dem Programm, eine riesengrosse Tempelanlage aus der Pharaonenzeit.

Drei Stunden wandelten wir durch die Säulen. Es war wirklich ergreifend schön.

Heute hiess es putzen. Das Auto musste vom Sand und Dem feinen Staub aus der Wüste gereinigt werden. Morgen geht es nach Theben, in das Tal der Könige, das auf dem Westufer vom Nil liegt, gegenüber von Luxor.

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