7.04. Kassala (2. Teil).

Die Strasse nach Port Sudan und hierher nach Kassala ist eine Slalomstrecke. Immer wieder gibt es tiefe Löcher. Auf dem Hinweg nach Port Sudan habe ich manchmal gedacht, müssen alle Löcher auf meiner Seite sein? Und auf dem Rückweg kamen die gleichen Gedanken auf! Zum Glück ist die Strasse nicht stark befahren, trotzdem muss man enorm aufpassen und wissen, wer ist hinter mir, wer ist vor mir, wo ist das nächste Loch, passt es unter das Auto oder soll ich es lieber rechts oder links umfahren. Die Umgebung ist abwechslungsreich, einmal Wüste, dann eher Sahelzone, mehr grüne Schirmakazien, dann Wüste mit riesigen grauen Steine wie Elefantenrücken, ab und zu helle 🐪, Ziegen und Menschen, die einem zu winken. Gibt es Wasser, so wird Hirse angepflanzt. Wo Hirse gibt, da gibt es Mäuse und Raubvögel. Wunderbar, wie sie über die Felder schweben, Zeit genug um sie zu beobachten.

Gestern kochte ich Ghackts mit Hörnli (deutsch: Hörnchen mit Hackfleischsosse). Dank Gefrierfach hatte ich noch gefrorenes Hackfleisch aus Luxor und mit dem Dampftopf wurde die Garzeit bei sehr hoher Temperatur verkürzt. Als Dessert gab es eine Honigmelone, die so schmeckte wie ihr Name sagt! Zur Zeit gibt es viele Früchte und Gemüse. Bananen kaufe ich kiloweise ein, am Mittag gibt es Mango, so süss, wie wir sie nicht kennen.

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