29.11.2019 Diani Beach, vor der Grenze nach Tansania

Wo sind wir gestern gelandet?

Wir haben am Indischen Ozean beschlossen wie richtige Touristen Strandurlaub mit Faulenzen, Fitness, Sönnelen im Schatten, gutem Essen zu machen. So landeten wir in einem Resort, das unsere Wünsche erfüllt und uns verwöhnt.

Blick aus unserem Fenster

Weißer Strand mit Kokosnuss-Palmen

Mitten in der Hotelanlage steht ein riesiger Baobab, einer meiner Lieblingsbäume und zum ersten Mal sehe ich seine Früchte. Ich weiß jetzt auch warum ich ihn so liebe, heißt er doch afrikanischer Affenbrotbaum (Geografie, Zoologie, Ernährungswissenschaft und Botanik in einem Namen!) und gehört er doch zu der Familie der Malvengewächse. Malven wuchern in unserem Garten in Sarnen erfolgreich und wir bringen immer wieder Malvensamen aus aller Welt in die Schweiz.

Nach dem Besuch des Tsavo-West Nationalpark fuhren wir Richtung Mombassa und beschlossen erst einmal unser Auto total zu reinigen, was hieß 2 Tage zu arbeiten. Aber nicht nur wir achten auf unser Häuschen. Männliche Webvögel bauen zu jeder Brutzeit ein neues Nest. Ist es nicht fachmännisch gebaut, dann würdigt das Weibchen diesem keinen Blick und das Männchen muss von vorne anfangen.

Aber nicht alle Webvögel bauen solche perfekte Nester. Es gibt Arten, die es nicht so genau nehmen.

Kleine Geckos besuchten uns.

Dann beschlossen wir nach Lamu zu fahren, eine Stadt aus 1001 Nacht, die zu den UNESCO Weltkulturerbe gehört und an der somalischen Grenze liegt. 300 km, am Abend vor der letzten Etappe, übernachteten wir am Ozean am Strand.

Der Besitzer vom Campingplatz meinte nur lakonisch, ob unser Besitz oder unser Leben uns nur 1 Dollar wert sei, denn soviel kostet eine Kugel den somalischen Terroristen, die den Weg nach Lamu kontrollieren. Außerdem könnten wir nur in einer Begleitung mit einer Militäreskorte die letzten 200 km fahren. Besser wäre von Malindi nach Lamu zu fliegen.

Also zurück nach Malindi und dort buchten wir übers Internet einen Flug und konnten mit der Empfehlung vom Campingplatzbesitzer auf dem Parkplatz des Mawindi Fishing Club übernachten.

Fang des Tages, alle warteten, auch die Clubkatze
Thunfisch
Alle Fische werden gewogen!

Am nächsten Tag ging es zum Flughafen und da kam die Enttäuschung, wir stehen nicht auf der Passagierliste und das Flugzeug ist voll. Nichts zu machen!

So machen wir uns wieder auf zurück nach Mombassa zu fahren

und Richtung Tansania zu fahren. Wir setzen mit der Fähre von Mombassa zur Südküste.

Und werden eigentlich untypisch für Kenya empfangen.

Wir haben Zeit, so beschließen wir ein kleines Reservat zu besuchen mit dem tollen Namen „Shimba Hills“.

Also gleich gesagt, Löwen gibt es schon lange nicht mehr hier. Die einzige Giraffe sahen wir nicht. Viele Tiere starben wegen Hunger der umliegenden Dörfer und an der Tsetse-Fliege, die wir nicht in unser Haus ließen.

Dafür konnten wir von ganz Nahe den „Little Bee-Eater“ beobachten.

Im Reservat gab es einen kleinen 2,5 km langen Trail zu einem Wasserfall, den wir nur in Begleitung zweier Rangers mit Gewehren als Schutz vor wilden Tieren wie Leoparden oder Elefanten wandern konnten.

So sind wir hier und genießen die Happy Hour am Meer.

Ein Kommentar zu „29.11.2019 Diani Beach, vor der Grenze nach Tansania

  1. Wie immer sehr informativer und gut beobachteter Bericht, vielen Dank! Und ja, happy hour mit Shorts und kurzen Ärmeln würde uns auch gefallen – wir haben November-Grau-Kalt – dafür keine Tse-Tse und keine Malaria…Freue mich dann besonders auf Eure Tanzania-Berichte… Liebe Grüsse, Verena

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