22.12.2019, Mambo View Point (2.Teil)

Bevor wir in den Ruaha NP fuhren, hatten wir noch Zeit die Miniaturausgabe von „Bryce Canyon“ oder „Mini-Mini-Kapadokien“ von Tansania zu besuchen, das nicht weit von Iringa liegt, dem Eingangstor zum Ruaha NP.

Ich weiß, der Vergleich mit den USA oder Türkei ist sehr übertrieben, aber es gefiel uns im Regen durch die Isamila Schlucht zu wandern, wo Steinzeitmenschen vor 270 000 Jahren gelebt haben, was die gefundenen Faustkeile belegen, also ein Ort der ältesten Steinzeitfunden.

Gibt es etwas schöneres als blühende Blumen am Wegrand?

Dann aber ging es für 3 Tage in den Ruaha NP. Diesmal entschieden wir uns mit einem Touroperator zu nehmen. Es war fast gleich so teuer als wenn wir mit eigenem Auto auf Pirsch gehen würden, denn unser Auto kostet 200 Dollar pro Tag, zusätzlich Eintritt und Campinggebühren und dazu kommen noch 18% Mehrwertsteuer. Niggi war froh einmal gefahren zu werden.

Unser Guide war super. Er wusste alle Tiere und Pflanzen und entdeckte die Tiere oft schneller als wir.

Fireball

Lilien

Manchmal verloren die Elefanten die Geduld, von uns Touristen angestarrt zu werden und fingen an uns zu drohen.

Abends vergnügten sie sich ein wenig und auch Giraffen sagten uns „gute Nacht“.

Am nächsten Tag bei Sonnenaufgang ging es weiter.

Baobab in der Morgensonne

Waren wir froh so viele Elefanten zu sehen, ist es für die Pflanzen problematisch. In der Trockenzeit schälen die Elefanten mit ihren Stoßzähnen die Rinde von den Baobabs, die Wasser gespeichert hat, ein saftiger Leckerbissen für sie.

Aber Baobabs heißen nicht umsonst „Baum des Lebens“. Sie halten noch viel aus.

Mit den Stosszähnen können aber die Elefanten auch Bäume umwerfen und entwurzeln.

Aber ihr Kot ist als Dünger sehr wichtig, da ihre Verdauung nicht so gut ist und der Rest der Nahrung schon nach 6 Stunden wieder ausgeschieden wird. Pillendreher stürzen sich auf den frischen Kot und legen Eier in eine Kotkugel, die sie drehen und in einiger Entfernung eingraben. Schwerstarbeit!

Natürlich haben wir Löwen gesehen, jeden Tag faul schlafend oder mit vollem Bauch liegend.

Leoparden sahen wir keine, aber eine Leopardenschildkröte.

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