29.03.2020 Sarnen, Schweiz

Sarnersee
Hier in der Nähe wohnen wir

Ich sitze in unserem Zimmer in der Alters-WG bei unserem Freund in Sarnen, Niggi vergnügt sich mit seinem neuen Spielzeug „Digital Kamera“ und unser geliebtes Reisemobil „Bänz“ steht einsam und verlassen in Nairobi auf dem Campingplatz „Jungel Junction“ unter der Obhut von Chris. Morgen würde unser Flug um 10:00 zurück nach Nairobi gehen und ich würde euch weiter von unserer Reise berichten, wenn nicht …..

Am Anfang der Coronakrise konnten wir uns nicht entscheiden, sollen wir jetzt nach Nairobi fliegen oder hier in der Schweiz ausharren, aber bis wir langsam darüber diskutierten, war der Virus schneller und nahm uns die Entscheidung ab. Seit zwei Wochen sind wir hier daheim und dürfen nur noch einkaufen, spazieren gehen und Fahrrad fahren.

Leere Straßen, kein Verkehr, alle sind Stubenhocker geworden
Spielplätze sind gesperrt

Wir flogen am 14. Februar in die Schweiz, um unser Heimweh nach unseren Kindern und Enkelkinder zu lindern, um unsere Familien zu besuchen, um mit Freunden zu quatschen und die soziale Kontakte in Deutschland und in der Schweiz zu pflegen. Vier Wochen später leben wir in einer Zeit der Social Distance und unsere Kinder und Enkelkinder sehen wir über Skype und WhatsApp ist das wichtigste Medium geworden, um ein wenig mit der Außenwelt zu kommunizieren.

Wir hoffen, dass ihr, unsere lieben vielen Freunde auf der ganzen Welt, sicher und wohlauf seid. Wir wünschen euch viel Geduld, Energie und viel Glück in dieser schweren Zeit. Wir hoffen, dass bald die Krise beendet ist und wir zurück in ein normales Leben finden, wo wir zusammen lachen und tratschen, sich besuchen und miteinander essen können.

Zur Zeit wurde die Welt entschleunigt, Hausarrest auferlegt. Wir sind froh und dankbar, hier sein zu können. Wir können kochen, in der Umgebung spazieren gehen, und ab und zu treffen wir Menschen, die wir in gebührenden Abstand von zwei Metern grüßen und kurz sich mit ihnen austauschen können, wie es ihnen geht, was sie machen. Ein bisschen mehr als WhatsApp und viel weniger als ein gemütlicher Plausch in einem Café.

Der Frühling ist da und wir erfreuen uns an die wunderschönen Pflanzen.

Eins wissen wir noch nicht, konnte die Mandarin Ente nicht mehr nach Hause, nach China, fliegen, weil die Grenzen zu sind

oder war es die Liebe, die sie hier bleiben lässt….

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