12.06.2020, Maun

Auf dem Campingplatz ruhen sich Mungos aus
White-browed Robin-Chat picken unsere Brotreste auf

Nachdem Niggi mit Medizinbomben die Plasmodien in seinem Blut bekämpfen konnte und so nicht mehr unter Fieberschübe litt, machten wir uns auf den Weg in den Chobe NP. Keine Autos kreuzten unsere Wege, keine Touristen waren auf sightseeing tours, nur wir! Es war komisch, als wir auf dem Campground kamen und ein Wächter uns die Plätze zeigte, wo wir schlafen könnten, nämlich überall, und uns ermahnte auf Löwen und Elefanten aufzupassen, die dann auch sofort durch den Campingplatz marschierten, um ihren Standort zu verteidigen.

Beim Abendbad

Wir genossen allein den Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen ging es auf die Pirsch und sahen Giraffen, Giraffen, Giraffen.

Selbst auf der Strasse und noch dazu liegend!
Nicht nur Giraffen lieben den Chobe Fluss
Auch Kudus
Paviane
Southern Carmine Bee-Eater
Lilac breasted Roller
Skarabäus bei der Arbeit

Strassenschilder weisen darauf hin, dass wir in einem Elefantenland sind.

Eine Leopard Schildkröte kreuzte unseren Weg und dann kam er auch noch leibhaftig selbst vorbei

Der Chobe Nationalpark ist riesig und wir kommen uns sehr klein vor. Wir suchten nach 3 000 Jahre alten Felsbilder. Wo sind sie nur?

Gefunden!
Jetzt zur Regenzeit wandern 25 000 Zebras in den Süden des NP. Wir zählten über hunderte und dann hörten wir auf. Gnus ziehen gerne mit Zebras.

Diese Büffel versperrten uns den Weg. Wie kommen wir weiter, war doch die Strasse von mit Wasser gefüllten Löcher versperrt. Solche Löcher sind extrem gefährlich, weiss man nicht wie tief sie sind und wie der Untergrund ist. Wir wollten nicht zwischen Büffel im Morast stecken bleiben. Zum Glück waren sie sehr friedlich aufgelegt und wanderten ein Stück von der Strasse weg. Zählen konnte ich sie nicht, da es hunderte waren. Die Ebene war schwarz von Büffeln.

Nun sind wir in Maun (ausgesprochen Ma-un) angekommen und wir geniessen den Luxus von frisch gezapften kalten Bier. Außerdem können wir sehr viele Dinge wie Gas auffüllen erledigen.

Gas wird per Hand in unsere festinstallierte Gasflasche gepumpt

Heute möchte ich mit einer Karte von Sambia den Blog beenden, damit ihr wisst, wo wir uns herumtreiben.

Ein Kommentar zu „12.06.2020, Maun

  1. Ja, da seid Ihr wohl an einem der schönsten Ecken der Welt! Genießt es und es liegt ja noch viel vor Euch: Okavango Delta. Keine Ahnung wie das zur Regenzeit ist. Und dann noch die Kalahari Wüste. Nicht zu vergessen Tsodilo-Hügel mit den wunderschönen Höhlenmalereien, man sagt es seien die schönsten von Afrika!
    Genießt es
    Urs

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s