01.08.2021, Klein Pella, Namaqualand

Heute Morgen begrüßte mich die Sonne als feuerroter Ball. Die Farbe ist genau richtig für den 1.August eingestellt, kam mir in den Sinn. Vielleicht fragt sich jemand jetzt, steht ihr so früh auf? Aber nein, es war 7:30 Uhr und wir gehen um 21:00 Uhr zu Bett, also genügend ausgeruht, oder nicht?

Wir campten in Upington, einer kleineren Stadt in Südafrika, gleich nach der Grenze von Namibia. Gestern überquerten wir die Grenze, was sich als sehr einfach erwies. Es haben nur zwei Grenzorte zwischen Namibia und Südafrika offen und wir dachten, das wird ein Tohabu mit einer großen Schlange von Autos geben. Aber denkste, keine Autos, keine Touristen, keine LKWs, so das die Ausreise aus Namibia nur zehn Minuten dauerte und die Einreise nach Südafrika eine Stunde, aber nur deshalb länger, weil wir einen Schnelltest, ob wir Corona hätten, unterziehen mussten. Zum Glück waren wir negativ und schon waren wir im Land am Zipfel von Afrika.

Wie üblich hieß es dann im nächsten Ort, Upington, SIM-Karte kaufen, ATM überfallen und einkaufen. Zum Abendessen gab es Bratkartoffeln, griechischer Salat (mit Feta und Oliven) und vom Niggi ein perfekt grilliertes Château Briand, dazu ein Glas Shyrah, was will man mehr? Wir sind ja auch im Land des „Brai“, des Barbecues. Jeder Platz auf den Campingplätzen hat eine eigene Grillstelle.

Wenn wir reisen, fragen wir uns am Abend, was waren die Highlights heute? Heute war das Entdecken eines Adlernestes ( Verreaux‘s (Black) eagle). Wir konnten zusehen, wie der Adler sein Junges füttert.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt durch den Köcherbaumwald (Quivertree, der auf Afrikaans „Kokerboom“ heißt). Es war ein Wiedersehen, eine Wiedererkennung, eine Wiederbegegnung! Wir fragten uns, weisst du noch? Aber dieses Mal war es noch ein wenig anders. Wir sahen noch Quivertrees blühen, leider nicht mehr voll in der Blüte, da waren wir von der Zeit zu spät, aber dennoch, die Blüte von Aloen zeigte uns die systematische Bestimmung der Pflanze.

Auch den Oranje-Fluss haben wir schon im Süden von Namibia gesehen, fotographiert und mit einem Kanu bereist. Wieder war es faszinierend einen so riesigen breiten Fluss in einer Wüste zu sehen.

Wasser ist Leben und so wird die Wüste zu einer langgestreckten Oase am Ufer des Oranje. Weintrauben und Orangen gedeihen.

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