14.11.2021, Lusaka

Ich habe ein neues Game! Ich habe das App “Roberts Bird Guide 2” heruntergeladen und nun “birde” ich noch mehr. Mich hat es wie viele Südafrikaner gepackt, die “birding” betreiben, mit Fernglas die Bäume betrachten und diskutieren, welcher Vogel dies sein könnte. Zum Glück habe ich kein meterlanges Objektiv, wie so viele andere “Birder”, sonst hätte ich enorme Arbeit all die Fotos zu sichten und zu selektionieren.

Sambesi

Der Grenzübertritt Namibia – Sambia verlief super, nur 3 Stunden dauerte er. Die Straßen zu den Liuwa Plains NP waren bis Kalabo, ungefähr 100 km vom NP entfernt, geteert. Welch ein Luxus!

Eine mit Hand betriebene Fähre brachte uns über den Luanginga Fluss

und dann musste sich unser Bänz die letzten 100 km durch den Sand wühlen. Vier Tage lang erlebten wir die kleine Migration von Gnus und Zebras. (Die große findet in der Serengeti statt.) Tausende Gnus wandern zu Beginn der Regenzeit vom Norden in die Liuwa Plains, um dort ihre Jungen zu gebären. Es war interessant die Herden zu beobachten und das Mutter-Kind-Verhalten zu sehen.

Gnu-Kinder gehen auch in einen Kindergarten
und dürfen sich in kleinen Gruppen von der Mami entfernen

Gibt es Wasser, so sind Vögel nicht weit.

Senegal Coucal (Spornkuckuck)
Tawny Eagle (Savannen Adler)
Great white Pelican (Rosa Pelikan). Weiß jetzt nicht, warum der Pelikan zwei verschiedene Farben als Namensgebung besitzt.
Long-tailed Widowbird (Hahnenschweifweber) Ich bin so glücklich, dass wir dieses Männchen so sehen konnten. Nach der Paarungszeit verwandelt er sich wieder in ein unauffälligen braunen Vogel, kaum vom Weibchen zu unterscheiden. Diese Hochzeitspracht dient zum Weibchen anzulocken.
Grey Crowned Crane (Kronenkranich)
Versammlung von Marabou Storcs

Da es schon ein paar Mal regnete sahen wir auch Blumen sprießen.

Lilie
Narzisse
Feuerball-Lilie

Die Landschaft vom Boot aus betrachtet ist immer wieder faszinierend.

Plötzlich tauchte vor uns dieses tote Hippo auf, das höchstwahrscheinlich bei einem Kampf zu schwer verletzt wurde. Leider war es noch nicht lang genug tot, so dass sich noch keine Krokodile zu diesem Festschmaus versammelten.

Nun sind wir in Lusaka auf einem schönen Campingplatz und probieren ein e-Visa für Malawi zu bekommen. Niggi arbeitete gestern 5 h am Computer, leider mit mäßigem Erfolg. Die Applikation von fünf Seiten schaffte er, aber leider nicht die Bezahlung mit der Kreditkarte. So ist es noch ungewiss, wohin unsere Reise uns führt. Malawi? Oder Simbabwe? Oder wieder Botswana? Wir warten gelassen den morgigen Tag ab und sehen, was uns die Administration von Malawi antwortet, falls sie es tut.

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