21.-29.12.2021, Gansbaai

Nach dem vielen Regen und Kälte wollten wir etwas von dem südlichen Sommer erleben. In unseren Gedanken sahen wir uns am Strand am Indischen Ozean liegen, lesen und die Füße ins Meer tauchen. So planten wir “schnell” die 400 km nach Coffee Bay, an die “wild coast” zu fahren. Wir brauchten für diese Strecke zwei Tage, da ganz Südafrika in die Sommerferien fuhren und außerdem regnete es fast den ganzen Tag. Es erinnerte uns sehr an daheim.

Oft werden wir von der Kreativität der Südafrikaner überrascht, wie hier vom Erbauer dieses Wohnhauses
Im Coffee Bay besuchen wir das berühmte “Hole in the Wall”, einem natürlichem Bogen, der durch die Kraft der Gezeiten durch einen Sandsteinfelsen gebrochen wurde. Wir denken an unseren Freund Felix Peter, der sich immer wieder für solche Naturbegebenheiten begeistern konnte.
“Hole in the Wall”
Der Regen begleitet uns und Niggi lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Dank moderner Kommunikationsmittel sind wir in Kontakt mit Freunden, die zur Zeit auch Südafrika besuchen. Wir verabreden uns, Sylvester gemeinsam in Gansbaai zu feiern, nur 1500 km von Coffee Bay entfernt. Wir berechnen 7 Tage für diese Strecke und so bleiben wir nicht faul am Strand liegen. On the road again!

In Südafrika gibt es viele kleine Nationalparks und dank unserer “wild carte”, einer Eintrittskarte, die ein ganzes Jahr gültig ist, brauchen wir kein Eintritt zu zahlen. Die Campingplätze sind dort auch super, so planen wir gleich 3 Parks zu besuchen.

Der erste, der Camdeboo NP ist berühmt für seine Felsformationen, dem “Valley of Desolution”. Wir bewundern die Aussicht, gehen kurz auf die Pirsch und schon geht es weiter zum nächsten Nationalpark.

Der Karoo NP (Höhepunkt in der Halbwüstenlandschaft) bleibt uns als derjenige im Gedächtnis, der wegen Regen alle Straßen geschlossen hat, außer derjenige zum Campingplatz. Normalerweise regnet es im Dezember 84 mm. Nur diese Jahr fiel an einem Tag 100 mm. Strassen und Hänge rutschten ab. Wir blieben trotzdem zwei Nächte. Warum? Auf den Campingplätzen in den NP gibt es immer Waschmaschinen und Trockner. Das war das erste Mal, dass Waschtag vor Tierbeobachtung auf dem Programm stand.

Warum nicht ein weiteres “World Heritage Site” besuchen? Wirklich etwas Besonderes stand uns bevor.

Durch enge Schluchten fahren,
auf Serpentinen den Pass erklimmen,
Felsformationen bestaunen,
in eine wilde Landschaft schauen.
Und für mich? Riesenprotea (Protea cynaroides) bestaunen,
Protea-Wald (!) (Protea roupelliae) bewundern,
Delosperma cooperi, eine bodenbedeckende sukkulente Pflanze bestimmen,
blühende Rundblättrige Dickblatt (Cotyledon orbiculata) im Fynbosch betrachten.
Sind die Blüten nicht wunderschön?

Der dritte Nationalpark auf unserer Fahrt war der seht kleine Bontebok NP, der nur 20 km2 groß ist, aber der berühmt für den Schutz der Buntböcke ist.

Buntböcke leben in Fynbos-Vegetation. Für mich war es auch erstaunlich, dass die Jungtiere erst einfarbig hellbraun sind.

Und dann waren wir wieder in der Walker Bay, vis-a-vis von Hermanus , wo wir Ende August versucht hatten, Wale zu beobachten, die sich leider in diesem Jahr entschieden hatten, mehr Richtung Mossel Bay sich zu zeigen.

Mit nicht Corona konformen Umarmung begrüßten wir unsere Freunde. Warum nicht mit Fisch und Chips das Wiedersehen feiern?

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